Erste Mannschaft startet mit Auftaktsieg in Neumarkt

Mit viel Elan fuhren wir ersatzgeschwächt nach Neumarkt. Hier trafen wir auf die zweite Mannschaft, die ebenfalls nicht in Stammbesetzung antreten konnte. So entwickelte sich ein spannender Wettkampf.

Brett 4 Manfred Münster spielte einen Trompowsky und konnte sich mit Schwarz kompakt aufbauen. Manfred versuchte die gegnerischen Bauern der Rochadestellung zu tauschen, doch sein Kontrahent hielt einfach still und wartete ab. Nach zwei Stunden einigte man sich auf Punkteteilung. ½-½

Auf Brett 8 gab Heinz Scheler zwei Bauern und versuchte einen wilden Angriff. Sein Gegner konterte und tauschte alle störenden Figuren einfach ab. Dann waren nur noch die Damen und viele Bauern am Brett. Heinz passte kurz nicht auf und musste die Dame tauschen, da Grundlinienmatt drohte und hatte keine Schwindelchance mehr. 0½-1½

Peter Schiefer verteidigte sich mit einem Abtauschfranzosen auf Brett 6. Beide konnten die Entwicklung abschließen. Da Weiß groß rochierte, griff sein Gegner stark auf g- und h-Linien an. Peter musste sehr aufpassen, um keinen Fehler zu machen. Dann entschied er sich, die Dame für Turm und Figur zu opfern. Dank zwei aktiven Türmen konnte er seinen Vorteil festhalten und später ausbauen. Da half auch die Dame seines Gegner nicht mehr weiter. 1½-1½

Dieter Lunz spielte Morragambit. Beide Spieler konnten sich gut aufbauen. Dieter hatte ein bisschen mehr Raum. Dann versuchte sein Gegner mit einem Damenausfall Unruhe auf em Königsflügel zu stiften. Doch unser Brett 3 konterte mit dem Springer und so gingen der gegnerischen Dame die Felder aus. Nach ein paar Zügen hatte Dieter die Gegenwehr unter Kontrolle. 2½-1½

Unser Brett 1 spielte Königsgambit. Erich Münster stemmte sich als Weißer gegen den g5-Aufbau. Sein Gegner hatte aber alles im Griff. Nach einer Weile entschied Erich eine Figur zu opfern, doch auch dies nützte nur eine Zeit lang. Zwar hätte sein Gegner oft genug daneben greifen können, tat dies aber nicht. Am Ende gab ein Mehrläufer den Ausschlag für Neumarkt. 2½-2½.

Jan Wiedemann spielte d4 und Lg5. Hier kennt er sich aus und konnte sich gut entwickeln. Sein Gegner wich immer wieder aus und so verschachtelten sich 8 Bauern gegebseitig. Unser Brett 5 lehnte zwei Mal ein Remisgebot ab und stellte eine Falle. Kurz vor der Zeitkontrolle griff sein Gegner nach dem vergifteten Bauern. Am Ende konnte Jan einen Turm gewinnen und brachte uns in Führung zum 3½-2½ .

Gerd Essig griff seinen Gegner durch die Mitte an. Auf Brett 7 entstand ein zweischneidiger Kampf. Die beiden Senioren mussten viel rechnen, um alle Drohungen zu sehen. So wurde die Zeit immer weniger. Am Ende war die  schlechtere Heilsbronner Stellung zwar wieder ausgeglichen, doch Gerds Zeit war abgelaufen. 3½-3½.

Udo Röschinger spielte auf Brett 2 einen Engländer. Weiß verzichtete auf ein Fianchetto. So versuchte Udo mit dem f-Bauern Raum zu gewinnen. Sein Gegner tauschte Bauern zu Udos Vorteil ab. So konnte Udo in der Mitte und am Königsflügel seinen Gegner beschäftigen. Udo schaffte es, die Rochadebauern zu eliminieren, doch in Zeitnot übersah er einige Gewinnwege. Es gelang ihm seinen f-Bauern auf f2 zu stellen. Dann übersah sein Gegner ein Matt. 4½-3½

Unser Einsatz wurde diesmal mit einem knappen Mannschaftssieg belohnt, aber es war auch sehr anstrengend. Nächste Runde haben wir Heimrecht gegen Bechhofen 1.

Link B2b: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1958

UR

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