Glücklicher Auftaktsieg gegen Dinkelsbühl

 

Unsere 1. Mannschaft konnte Corona bedingt keine komplette Mannschaft für die B1 stellen. Leider hatten wir vier Ausfälle, die nicht zu kompensieren war. Somit stehen wir als erster Absteiger in die B2 fest. Deshalb versuchten wir die Zweite zu verstärken. Aber auch hier blieben wir nicht von Ausfällen verschont. 

Brett 6: Beide Mannschaften ließen das Brett unbesetzt. 0:0

Brett 8: Heinz Scheler opferte zwei Bauern und übernahm die Initiative. Er baute sich drohend auf und konnte durch die Mitte angreifen. Er gewann die Quali und hatte einen Bauern auf e7 stehen. Dann wehrte er alle Drohungen seines Gegner ab und gewann schnell. 1:0

Brett 7: Tornalf Lehmann kam gut aus der Eröffnung und übernahm die c-Linie. Leider übersah er eine Drohung und stellte in gleicher Stellung eine Figur ein. 1:1

Brett 4: Peter Schiefer fungierte als Mannschaftsführung. Er spielte ein agressives Damengambit und konnte mit Entwicklungsvorteilen einen Königsangriff einleiten. Er gewann eine Figur und ein paar Züge später drohte er Matt. 2:1

Brett 2: Manfred Münster spielte sein Sc3 und tauschte die Dame. Er versuchte den Einbruch beim Gegner mit dem Turm. Leider vertauschte er zwei Züge und geriet so unnötig in Nachteil. In der Analyse hätte er die korrekten Züge gefunden. 2:2

Brett 3: Udo Röschinger spielte ein Benoni. Er überlegte für ein Springeropfer knapp eine Stunde, verwarf dann aber diese Variante. In der Folge war er in Zeitnot. Trotzdem gelang ihm der richtige Umgang mit der Stellung. Am Ende kam ein ausgeglichenes Schwerfigurenendspiel aufs Brett. Dann überzog der Gegner die Stellung und stellte zwei Bauern ein. Nach der Zeitkontrolle gings in ein kontrolliertes Turmendspiel mit zwei Mehrbauern. 3:2

Brett 1: Thomas Horneber spielte einen Königsinder. Er tauschte die Dame auf d8 und konnte sich gegen den nominell besseren Spieler von Dinkelsbühl behaupten. Dieser versuchte alles und erst im Turm-Läufer-Endspiel mit 3vs2 Bauern für Thomas bot er Thomas Remis an. 3½:2½

Brett 5: Jan Wiedemann  hatte viel Glück. Erst musste er eine Quali hergeben. Diese konnte er in der Folge zwar wieder zurück gewinnen, doch sein Gegner  übersah eine 2-zügige Mattkombi. Am Ende kam ein Endspiel 3 Bauern für Jan gegen einen Läufer aufs Brett. Hier schaffte er es seinen Gegner zu Fehlern zu verleiten, so  konnte er den Läufer vom Umwandlungsfeld abdrängen. 4½:2½

Mit ein bisschen Glück konnten wir einen Mannschaftssieg holen. Wenn es nach den Stellungen ginge, wäre ein 4:3 Ok gewesen. Im November sind wir auswärts in Dombühl.

Link Tabelle: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr-west/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1870

[Der Text wird noch von endgültig Peter bearbeitet, falls ich etwas vergessen habe].

UR

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