Unnötig Punkte verschenkt gegen Stein

Zu unserem Heimspiel im neuen Jahr hatten wir SC Stein Nürnberg zu Gast. Von Anfang an waren wir unter Druck.

Brett 2: Erich verlor kampflos. Er hatte vergessen diesen Termin in seinen Kalender einzutragen. Sowas passiert eben mal. 0:1

Brett 4: Udos Gegner spielte eine Spezialvariante im Philidor. Udo konnte die schwierige Eröffnungsstellung entschärfen. Sein Gegner bot ein frühes Remis in gleicher Stellung an. 0½:1½

Brett 1: Jörg spielte Sizilianisch. Sein Gegner hatte diese Eröffnung vorbereitet und hoffte auf eine Chance. Jörg kannte diese Variante, aber sein Gegner einen Zug mehr. So kam Jörg in Nachteil. Dann übersah er eine Drohung und sein Gegner konnte in ein gewonnenes Turmendspiel mit Mehrbauern abwickeln 0½:2½

Brett 5: An diesem Brett kamen beide Spieler gut entwickelt aus der Eröffnung. Manfred versuchte mit offener Königsstellung einen Angriff. Sein Gegner drohte listig und Manfred überzog die Stellung. Sein Gegner konnte einen Bauern erobern und die Stellung brach zusammen. 0½:3½

Brett 6: Fabian wollte mit Weiß auf Angriff spielen. Sein Gegner spielte vorsichtig. Unser Spieler konnte Schwarz einen Isolani-Doppelbauer verpassen, doch die zentralisierte Dame des Gegners hielt die Stellung. Die Drohungen lösten sich auf und so blieb eine ausgeglichene Stellung übrig. 1:4

Brett 8: Ersatzmann Tornalf spielte Sizilianisch mit c3. Die Figuren tauschten sich und es entbrannte ein Kampf auf der c-Linie. Tornalf schaffte den Turm auf die 7. Reihe und behielt einen Freibauern. Sein Gegner setzte seine Figuren nicht optimal ein und so konnte Tornalfs Springer den Bauern von hinten sichern. Dann lief der Bauer zur Dame. 2:4

Brett 7: Jan konterte seinen Gegner mit einer Zentrumsblockade. Nach der Entwicklung wurde der Kampf auf die f-Linie verlagert. So konnte Jan einen Bauern gewinnen, doch im Damenendspiel war immer ein Dauerschach drin. Jan tauschte die Damen und hoffte auf einen Fehler. Der kam auch, sein Gegner versäumte es, die Einbruchsfelder von Jans König zu blockieren. Dann ging ein Bauer zur Dame. 3:4

Brett 3: Peter musste mit Schwarz gegen Lf4 spielen. Schön konnte er alle Versuche des Gegners parieren und stand gut. Nach Damentausch hätte er den Sack zumachen können, doch sein Gegner bot ein Turmopfer an. Dies hätte Peter annehmen sollen, was den Vorteil festgehalten hätte, doch er rechnete eine andere Variante. So zog es sich ins weit ins Endspiel. Leider war der Läufer des Gegners dann doch schneller als Peters Springer, so wurden alle Bauern zum theoretischen Remis getauscht. 3½:4½.

Ärgerlich, dass wir wieder einen kampflosen Punkt hergeben mussten. Dadurch mussten auch manche Partien ausgereizt werden. Am 18.02. sind wir in Bechhofen. Es bleibt spannend.

Link Ligamanager: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=2194

Änderungen 03.02.2024: 6. Runde nicht am 11.02 sondern am 18.02. (UR)

UR

 

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