Nur ein Unentschieden gegen Stein

Gegen Stein hatten wir noch nicht gespielt und konnten den Gegner deshalb nicht richtig einschätzen. Dann wurde es eine knappe Kiste...

Brett 2: Nach einer Dreiviertel Stunde einigte sich man bei Erich auf Punkteteilung. Die Partie dauerte keine 12 Züge. 0½:0½

Brett 7: Peter konnte seinen Gegner im Damenbauer nach hinten drängen und so waren seine Läufer dominant auf beiden Flügeln. Mit jedem Zug seines Gegners wurde seine Stellung besser. Dann konnte Peter entscheiden einbrechen und gewann sicher. 1½:0½

Brett 8: Tornalf stemmte sich mit Schwarz gegen das Zentrum seines Gegners. Dieser versuchte mit Ausfällen Tornalf zu einen Fehler zu verleiten. Doch unser Spieler liess nichts zu. Im Endspiel einigte man sich auf Remis. 2:1

Brett 4: Französisch bei Dieters Partie aufs Brett.  Er öffnete die c-Linie und versuchte ein Gegenspiel am Damenflügel. Sein Gegner forcierte den Königsflügel und postierte einen Bauern auf g6. Nach einer Umgruppierung standen Dieters König falsch und er in einem Mattnetz. 2:2

Brett 6: Manfred spielte gegen einen königsindischen Aufbau. Er opferte eine Qualität um das Zentrum weiter kontrollieren zu können. In Zeitnot spielten beide nicht die besten Züge. Unser Mannschaftsführer übersah eine forcierte Gewinnkombination und sein Gegner schaffte die Zeitkontrolle um einen Zug nicht und so bekamen wir diesen wichtigen Punkt. 3:2

Brett 1: Jörg kämpfte gegen Benoni. Schön konnte er sich aufbauen und öffnete die f-Linie. Für weitere Initiative opferte er seinen Turm für den Sf6. Der Gegner stand passiv und dies nutze Jörg geschickt aus zum Abtausch. Der Gegner versäumte es, sich um den weißen Freibauern zu kümmern und aktivierte stattdessen seinen Turm. Doch dies half Jörg seine Stellung zu sichern. Sein Freibauer auf d5 hielt den Vorteil. Nachdem er die gegnerischen Figuren fesselte, half der weiße König seinem Freibauern. 4:2

Brett 5: Im Schottisch konnte sich Jan den Mehrbauern sichern und hatte eine solide Stellung mit Angriff. Doch irgendwie verlor er den Faden und büsste eine Leichtfigur für zwei Bauern ein. Trotzdem wäre die Stellung spielbar gewesen. Weitere Fehler beiderseits entstanden. So hätte sein Gegner die Figur opfern können für ein Mattnetz, Jan versäumte seinen Freibauern weiter vorzuziehen. Nach dem Abtausch war sein Turm leider zu schwach gegen den Turm des Gegners und so musste er die Waffen strecken. 4:3

Brett 3: Udo spielte gegen Caro Kann. Durch einen simplen Fehler musste er einen Bauern hergeben. Die Analyse zeigte, dass dies die Stellung sogar ausgehalten hätte. Aber Udo entschied sich anders. Zwar konnte er in Zeitnot in ein Schwerfigurenendspiel abwickeln, doch mit zwei Bauern weniger hatte er kaum eine Schwindelchance. Am Ende blieb ein verlorenes Turmendspiel übrig und sein Gegner machte hier technisch keine Fehler. 4:4

Das 4:4 war schwerer als erwartet. Leider machten wir diesesmal zu viele Fehler und so ist der eine Punkt okay. Nächster Gegner ist daheim gegen Noris Tarrasch IV am 26.02. Danach haben wir Freilos. Es geht dann für die erste Mannschaft weiter im April.

Link: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1958

UR

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