Zäher Heimsieg gegen Anderssen Nürnberg

Seit langer Zeit kam es zu der Paarung gegen Anderssen. Alles anderes als ein Pflichtsieg wäre eine Überraschung.

Brett 3: Thomas konnte nicht antreten, deshalb verloren wir diesen Punkt kampflos. 0:1
Brett 4: Nach Zentrumstausch und Damentausch bot Udos Gegner Punkteteilung an. Das Salonremis wurde angenommen. 0½:1½
Brett 8: Peter konnte nach der Eröffnung auf dem Damenflügel etwas Unruhe stiften. Sein Gegner nahm einen vergifteten Bauern und verlor erst die Qualität und hatte dann einen Turm weniger. Peter schaffte einen Mattangriff, den sein Gegner nicht parieren konte. 1½:1½
Brett 5: Mit dem Londoner System konnte der Gegner von Dieter keinen Vorteil erreichen. Er hielt seine Stellung zusammen, lehnte ein Remisgebot des Gegners ab und rochierte spät groß. Ein komplizierter Angriff wäre möglich gewesen, doch Dieter wählte die sichere Variante. Das Spiel flachte ab und wurde doch Unentschieden. 2:2
Brett 1: Jörg hatte Probleme mit Zahnweh und war eingeschränkt. So verkorkste er die Eröffnung und verlor einen Bauern. Nun versuchte er auf der f-Linie die Rochadestellung auszuhebeln. Sein Gegner griff daneben und Jörg konnte mit einem Läuferopfer den weißen König auf h3 treiben. Durch Jörgs Dame auf f3 konnte Weiß nicht mehr ohne großen Nachteil aus dem Mattnetz flüchten und der Gegner gab zum 3:2 auf.
Brett 7: Jan spielte gegen eine b3-Eröffnung. Er ließ seinem Gegner ein paar Züge und trieb die Figuren wieder aus seiner Stellung. Dann besetze er die c-Linie und konnte einen Vorposten mit  Se4 spielen. Sein Gegner tauschte falsch ab und so hatte Jan einen guten Vorteil. Den gab er wieder her, weil sein Plan eigentlich nicht aufging. Doch Weiß übersah, dass die Dame angegriffen war und hier langte Jan zu. 4:2
Brett 2: Erich spielte einen klassischen Engländer. Während er auf der f-Linie angriff, legte sein Gegner den Damenflügel lahm. Schwarz nutze geschickt eine Fesselung aus und forcierte Figurentausche. Nachdem alles aufgelöst war, hatte Erich drei weiße Bauern weniger und keine Schwindelchancen. 4:3
Brett 6: Manfred spielte wieder mal sein Sc3 und hatte dem Gegner schnell einen Doppelbauern verpasst. Dann wurden die Deckungsfiguren des schwarzen König eliminiert. Gleichzeitig schaffte er sich einen Freibauern auf der a-Linie. Unser Mannschaftsführer öffnete die h-Linie und konnte in die Rochadestellung eindringen. In einer Gewinnstellung spielte er einen ungenauen Zug. Dies hätte die Partie zum Remis verdorben, doch beide Spieler fanden nicht die beste Fortsetzung. Das reine Turmendspiel gestaltete Manfred dann zu seinen Gunsten. 5:3

Das war auch wieder knapper, als es sein musste. In der nächsten Runde (12.02.) gehts nach Nürnberg Stein. Dies sollte machbar sein. Am 26.02. sind die starken Spieler von Noris Tarrasch 4 bei uns zu Gast.

Link: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1958

UR

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