Derby gegen Bechhofen nach gutem Kampf knapp verloren

Wir erwarteten eine starke Bechhofener Mannschaft. Wir spielten krankheitsbedingt ohne Jörg. Dafür wurde Tornalf als Ersatz nominiert. Es entwickelte sich ein spannender Mannschaftkampf.

Dieter spielte auf Brett 4 gegen ein Caro Kann mit f4. Beide konnten sich gut behaupten und machten die Mitte dicht. Nach 17 Zügen war die Luft raus - Remis. ½:½

Ein weiteres Remis holte Udo. Unser Brett 3 bereitete sich auf den DWZ-Riesen vor und konnte die Eröffnung so gestalten, wie in der Hausanalyse. Er öffnete im Pirc die d-Linie und tauschte alle störenden Figuren ab. Am Ende wäre ein SL-Endspiel entstanden, mit ungleichfarbigen Läufern. Man einigte sich auf Unentschieden. 1:1

Peter spieite mit d6 und wartete erstmal ab. Seine Gegnerin versuchte früh mit h5-h5 einen Angriff auf die Rochadestellung zu starten, doch Peter konnte geschickt einen Bauern gewinnen und die Damen tauschen. Beide spielten das Endspiel nicht optimal. Unser Brett 7 ließ mehrmals den Sieg aus, doch am Ende übersah seine Gegnerin ein Matt. 2:1

Unser Mannschaftsführer spielte auf Brett 5. Schön baute er sich auf und schob nach dem Damentausch die f- und g-Bauern nach vorne. Sein Gegner wartete passiv ab. Hier übersah Manfred den rettenden Zug für den Ausgleich und prompt nutzte dies sein Gegner aus. Zwei Bauern fielen und am Ende auch der Turm. 2:2

Thomas konnte sich mit Weiß schön positionieren. Sein Gegner versuchte auf dem Damenflügel etwas, übersah aber einfach, dass eine Figur hing. Dies ließ sich Thomas nicht mehr nehmen und tauschte erst die Damen ab. Dann sperrte er den Springer mit dem Läufer ein und unser Brett 2 kassierte den vollen Punkt. 3:2

Tornalf Brett 8 spielte grundsolide und wartete auf den Ansturm seines Gegners. Der kam auch, sodass unser Brett 8 sehr aufpassen musste, um nicht fehl zu greifen. Bis fast zum Schluss konnte Tornalf alles berechnen, doch sein Gegner massierte ihn auf der h- und f-Linie. Ein kleiner Fehler und da war das Matt gegen uns da. 3:3

Jan griff mit seinem Trompowski an. Beide Spieler entwickelten sich und schafften es nicht, kleine  Schwächen des anderen auszunutzen. Dann wurde das Zentrum geöffnet und hier spielte Jan ungenau. Statt sicher zu spielen, versuchte sich unser Brett 6 mit einer Finte einen Vorteil zu verschaffen, doch das ging nur mit präziser Vorausschau. So rechnete er nicht weit genug und hatte eine Qualität weniger. Später hätte er seinen Schnitzer wieder gut machen können, indem er einen weiteren Bauern opfert, um seinen Läufer wieder ins Spiel zu bringen. Jan hüpfte aber mit seinem Springer in die Stellung. und dann war das Pferd gefangen - und nichts ging mehr. 3:4

Erich am Spitzenbrett 1 spielte schön auf. Er konnte sich den Rochadebauern auf g2 schnappen und stand gut. Die Figuren seines Gegner standen abseits. Dies hätte Erich besser ausnutzen können mit einem vorübergehenden Figurenopfer. Dann wäre sein Turm auf der zweiten Reihe eingedrungen mit weiteren Drohungen. Doch er ließ seinen Gegner wieder aus der Umklammerung. Am Ende wurde es ein Springerendspiel - da machte es keinen Unterschied, ob ein Bauern Unterschied ist. Bei gleicher Stellung war das beste eine Zugwiederholung. 3½-4½.

Ein knapper Wettkampf. Mit ein bisschen mehr Glück wäre ein Sieg drin gewesen.  Rechnen wir die optimalen Punkte: Brett 5, 6, 7 und 8 mit Remis, hätte es gereicht. So gehts nächste Runde Anfang Dezember nach Cadolzburg. Die sind auch recht stark, aber wir wollen das ja so...

Link Ligamanager: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1958

UR

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