Erster Auswärtssieg wurde hart erkämpft

 

Gegen Schwarz-Weiß Nürnberg 4 mussten wir wieder unser Brett 2 ersetzen. Mit fast Bestbesetzung wurde es aber wieder mal sehr spannend.

An Brett 5 spielte Udo Röschinger sein gewohntes Englisch. Nach 20 Zügen und einigen Abtauschen bot er Remis. In der Analyse zeigte sich allerdings, dass er mit feinem Spiel besser stehen könnte. Die Umsetzung scheint aber nicht so einfach. 0½-0½.

Jörg Planner verlor unnötiger Weise seine Partie. Mit Doppelfiancetto konnte er dem Gegner diverse Schwächen zufügen und die d-Linie besetzen. Leider vertauschte unser Brett 1 zwei Züge und kam so in Rückstand. Dann verlor er Material und gab auf. 0½-1½.

Unser Brett 7 schaffte den Ausgleich. Peter Schiefer konnte mit gezieltem Abtausch in ein Doppel-Läufer-Endspiel abwickeln. Seinem Gegner verpasste er einen Doppelbauern auf e6 und e7. So musste sein Gegner hilflos zusehen, wie zuerst der Königsflügel festgelegt wurde und Peters König dann auf dem Damenflügel die Bauernkette vernichtete. 1½-1½.

Endlich gingen wir in dieser Saison in Führung. Dieter Lunz spielte geduldig und tauschte ins Schwerfiguren-Endspiel. Sein Gegner hatte einen gedeckten Freibauern auf e5, Dieter einen Vorposten auf f4. Dann griff er auf der g- und h-Linie an. Sein Gegner unterschätzte den Angriff und musste nach dem Turmeinbruch auf g3 und weitere Fesslung die Waffen strecken. 2½-1½.

Jan Wiedemann (6) konnte seinen d6-Isolani abtauschen und so schönen Druck aufbauen. Nachdem fast alle Figuren getauscht waren, einigte man sich im ungleichfarbigen Läufer-Endspiel auf Remis. 3-2.

Auch ein ausgespieltes Remis auf Brett 3. Unser Mannschaftführer Manfred Münster versuchte immer wieder auf die Königsstellung zu drohen, doch sein Gegner konterte geschickt und tauschte die Figuren. Im Doppel-Läufer-Endspiel sahen beide keine Möglichkeit mehr auf Sieg zu spielen. 3½-2½.

Dafür erwischte es unser Brett 8. Manfred Heinz kam früh unter Druck und hatte einen kranken d6-Isolani. Den gab er her und somit eine Qualität. Sein Gegner tauschte in ein Turm gegen Läufer Endspiel und her dominierte der gegnerische Turm die Stellung und drängte Manfreds König auf den Damenflügel. Dann opferte sich der Turm für den Läufer und der h-Bauer rannte los. 3½-3½.

Spannend verlief die Partie auf Brett 3. Thomas Horneber musste einen heftigen weißen Angriff abwehren. Sehr verworren und kompiziert war die Stellung. Sein Gegner opferte eine Figur um mit dem Springer auf g7 zu kommen, gedeckt durch seinen h6-Bauern. Die Diagonale a2-g8 drückte Thomas König nach h8. Nach 60 Zügen und jeder mit weniger als 5 Minuten für den Rest der Partie entschloss sich Thomas mit d5 die Linie zu unterbrechen. Hierzu hätte er eine Qualität gegeben. Doch sein Gegner wollte den Läufer nicht hergeben. Jetzt hatte Thomas das Tempo auf die 2. Reihe zu kommen und in der Folge Matt zu drohen auf h2. Sein Gegner opferte seinen Turm auf g8. Doch das Gegenopfer mit Th2 brachte die gefährliche Dame von Weiß vom Brett. Den Ausschlag gab dann die Mehrfigur von Thomas. 4½-3½.

Mit diesem überfälligen Sieg klettern wir auf Rang 4. Das Spitzenspiel SG Fürth-Erlangen endete 4:4. Beide führen mit 5:1, Cadolzburg ist nach dem 2. Sieg mit 5:1 Punkten Dritter. Die 4. Runde am 11.12. ist wieder ein Heimspiel. Dann erwarten wird den Tabellenführer Erlangen.

https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1046

 

UR

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